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Neues Buch: "Die verratene Familie"

(23. Oktober 2007/ssf./pd.) - Ein neues Buch wirft der deutschen Regierung in Sachen Familienpolitik Heuchelei vor.

Krippenplätze, Elterngeld, Kinderarmut – kaum je wurde über Familienpolitik so heftig gestritten wie in diesem Jahr. Jürgen Liminski, Journalist und Vater mit zehn Kindern, sieht das anders. Er wirft der deutschen Bundesregierung schlicht Heuchelei vor.

„Die verratene Familie. Politik ohne Zukunft“ heisst sein neuestes Buch, das soeben im Augsburger Sankt Ulrich Verlag erschienen ist.

Sein Buch sei eine Kampfansage, schreibt Liminski in der Einleitung, eine Kampfansage an ein „politisch-mediales Establishment“, das sich die Familien auf die Fahnen schreibt und doch nur das Wohl der Unternehmen im Blick habe.

Seit Jahrzehnten, schreibt Liminski, wird die Familie von den Politikern mit Füssen getreten und kaputt gespart, Doppelverdiener-Haushalte würden einseitig subventioniert. Auch der Ausbau der Krippenplätze habe nur ein Ziel: die Bestückung des Arbeitsmarktes mit jungen Frauen. Liminski bringt demgegenüber andere Werte ins Spiel: die Erziehungsleistung der Eltern und die besondere Rolle der Mutter. Er spricht vom Humanvermögen, das in den Familien entsteht. Nur wer das erkenne, könne dem Grundübel unserer Gesellschaft entgegenwirken: der sinkenden Geburtenrate. Das Buch bringt konkreter familienpolitischer Vorschläge, die sich nicht leicht vom Tisch wischen lassen.



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