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Kinderbuch gegen Gott

(29. Oktober 2007/idea) – Ein atheistisches Kinderbuch hat der Alibri Verlag auf den Markt gebracht. Das Bilderbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ sei „das frechste Kinderbuch aller Zeiten“, heisst es in einer Verlagsmitteilung.

Es bringe die Religionskritik in die Kinderzimmer und entlarve Judentum, Christentum und Islam als „Wahnsysteme“, und zwar schon für Grundschüler verständlich.

Für Erwachsene habe der englische Evolutionsbiologe Richard Dawkins (Oxford) mit seinem Bestseller „Der Gotteswahn“ das Tabu gebrochen, Religionen als Wahnsysteme zu bezeichnen; für Kinder täten dies jetzt der Schriftsteller Michael Schmidt-Salomon und der Kinderbuchillustrator Helge Nyncke.

Schmidt-Salomon ist Vorstandssprecher der atheistischen Giordano-Bruno-Stiftung (Mastershausen/Hunsrück). Er empfiehlt das Kinderbuch als „Erste-Hilfe-Set für genervte Eltern“. Schmidt-Salomon: „Stellen Sie sich vor, Ihr Kind kommt eines Mittags aus der Schule und redet plötzlich seltsame Dinge über das ‚Jesuskind’ und den ‚lieben Gott’, der uns alle angeblich beobachtet. Was sollen konfessionslose Eltern in dieser peinlichen Situation tun? Mein Tipp: Das Ferkelbuch aus dem Regal ziehen und es gemeinsam mit den Kindern lesen!“

Für den Hamburger Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Peter Riedesser ist das Buch als „Gegengift zu religiöser Indoktrination“ pädagogisch „besonders wertvoll“. - Wer immer noch nicht verstanden hat, dass wir in einer nachchristlichen Zeit leben, sollte langsam aufwachen.



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