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Gespräche mit Neale Donald Walschs Gott

(18. November 2007/mk.) - Neale Donald Walschs «Gespräche mit Gott» werden millionenfach gelesen. Jetzt verbreitet auch ein Film seine Botschaft, dass wir Götter sind und es keine Hölle gebe.

Millionenfach wurden Neale Donald Walschs Bücher in den letzten Jahren gekauft und überwiegend begeistert gelesen (allein 1,5 Millionen Exemplare in Deutschland). In seinen «Gesprächen mit Gott» redet er über den Menschen, über Gott, über Ethik und das Leben nach dem Tod. Ein gleichnamiger Film läuft auch in den Kinos.

Nach dem Drehbuch von Eric Dela-Barre erzählt der Film das Schicksal von Walsch (Henry Czerny), der nach einem Autounfall Job, Status und Wohnung verliert. Da er in dieser Situation keine neue Stelle finden kann, landet er auf der Strasse und überlebt durch das Sammeln von Pfanddosen.

Seinen kurzzeitigen Job bei einem kleinen Radiosender verliert Walsch bald wieder. Am endgültigen Tiefpunkt angekommen, wendet sich Walsch voller Wut und Bitterkeit an Gott. Seine nun folgenden Gespräche mit Gott werden gedruckt und finden ein begeistertes Publikum. Soweit der Film.

Ein Internetrezensent bezeichnet die gedruckten «Gespräche mit Gott» als «ein Geschenk Gottes». Er schreibt:
«Ich hab mir das Buch vor einem Jahr gekauft und seither hat sich mein Leben stark verändert. Dieses Buch ist die Grundlage für jeden, der beschliesst, den Sinn des Lebens zu verstehen und sein wahres Ich zu erkennen. Aber nicht nur einmal lesen, sondern drei, vier Mal oder noch öfter, immer wenn man nicht weiter weiss.»

Für einen anderen Leser sind die «Gespräche mit Gott» «die neue Bibel». Ein weiterer Rezensent betont, Walschs Buch habe ihn emotional aussergewöhnlich berührt: «Dieser Band war die absolute ‹Offenbarung›. Einst war ich verloren, doch jetzt bin ich gefunden. Ich war blind, aber jetzt bin ich sehend.» Ein anderer Leser hebt hervor, dass seiner Meinung nach Gott durch Walsch spricht: «Einfach unglaublich. Dieses Buch ist der Hammer, öffne Dich und du wirst sehen, dass Gott auch mit Dir spricht, und zwar in jedem Augenblick!»

Seit 1992 will Walsch regelmässig von Gott inspiriert worden sein. Er stellt sich als eine Art Medium dar, das lediglich zu Papier bringt, was Gott ihm diktiert hat. «Gott ist der Autor» (GmG 3, S. 117). Walsch selbst sieht sich als einen der grossen Lehrer der Menschheit (GmG 3, S. 237). Nach den Aussagen seines Gottes ist Walsch ein grosser Meister, wie Buddha, Jesus oder Krishna. Er wurde berufen, seine Offenbarungen der breiten Öffentlichkeit zu verkünden. Walschs Mutter und Vater sollen seine Vorboten gewesen sein, die sein Auftreten vorbereiteten (GmG 3, S. 239 ff.).

Walsch selbst bekennt: «Ich bin ... ein grosser Lehrer. Ein grosser Lehrer der ewigen Wahrheit» (GmG 3, S. 242). Letztlich stellt Walsch unumwunden fest: «Ich bin Gott» (GmG 3, S. 331).

Quelle: (GmG 3) = Gespräche mit Gott 3, München, 1999, 480 Seiten, ISBN 978-3-442-33627-2

Lesen Sie ganzen Artikel in factum 8/2007.



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