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Krieg um Südossetien

(08. August 2008/fa.) - Georgien und Russland stehen vor einem Krieg um Südossetien. In Folge der georgischen Angriffe auf die Hauptstadt Zchinwali sollen bereits mehr als tausend Menschen getötet worden sein.

Der Präsident Südossentiens, Eduard Kokojty, sagte nach Angaben der Agentur „Interfax“ zunächst: "In der Hauptstadt Zchinwali sind hunderte friedliche Bewohner gestorben. Das ist bereits der dritte Völkermord an dem ossetischen Volk, der von Georgien verübt wurde". Später benannte er die Zahl der Toten mit 1400. Der Haupttäter sei der georgische Präsident Michail Saakaschwili. Kokojty forderte erneut die internationale Anerkennung der Unabhängigkeit seines Landes.

Gemäss "Zeit online" haben georgische Truppen in der Nacht auf Freitag einen Angriff zur Rückeroberung der abtrünnigen Region Südossetien gestartet. Mit Unterstützung der Luftwaffe griffen georgische Truppen Zchinwali an. Teile der Stadt seien eingenommen worden, erklärte Saakaschwili anschliessend und ordnete die Mobilisierung von Reservisten an.

Als Reaktion auf diesen Angriff schickte Russland am Freitag weitere Truppen nach Südossetien. Man wolle die schon früher dort stationierten "Friedenstruppen" verstärken, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Saakaschwili sagte, 150 russische Panzer oder gepanzerte Fahrzeuge seien nach Südossetien eingedrungen. Zudem habe man zwei russische Kampfjets über georgischem Gebiet abgeschossen.

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