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Zunahme an Haschisch-Psychosen

(05. September 2008/fa.) - Am 30. August feierte das Rehabilitations-Zentrum «Meilestei» im zürcherischen Uessikon sein 15jähriges Bestehen.

Das Zentrum «Meilestei» hilft ehemaligen Drogenabhängigen und Menschen mit psychischen Leiden, den Einstieg zurück ins normale Leben zu finden.

Unter den Reha-Bewohnern befänden sich, wie der Gesamtleiter des Werkes, Hans Peter Häring, ausführte, immer mehr junge Leute mit Haschisch-Psychosen. Es brauche etwa zwei Jahre, bis sie „wieder auf dem Damm“ seien.

Der «Meilestei» wendet die klassischen Therapiemodelle an; getragen werden sie von einer christlichen Gesamtausrichtung. „Meines Erachtens ist der Glaube die stärkste Komponente in der Therapie“, erklärte Häring. Denn „hinter jeder Sucht gibt es grundlegende Mängel“. Man müsse die Probleme bei der Wurzel packen.

Die Institution "Meilestei" sieht ihre Aufgabe in der Rehabilitation und Integration von Menschen, die aufgrund von Sucht- (substanz- und nicht substanzgebunden) oder anderweitigen psychischen und sozialen Problemen nicht in der Lage sind, ihren Lebensalltag selbständig zu bewältigen. Das Angebot richtet sich an Menschen ab 18 Jahren, die bereit sind, ein suchtmittelabstinentes Leben zu führen und willig, sich mit ihren persönlichen Problemen auseinander zu setzen und sich hin die therapeutische Gemeinschaft einzugliedern.

Quellen: Zürcher Oberländer; Livenet



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