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Notruf 5015

(15. September 2008/tv.) - Wenn Aufgaben drängen, spart man zuerst am Gebet. Dabei ist ein Christ ohne Gebet wie ein Autofahrer, der vor einer Reise aufs Tanken verzichtet.

«Wenn du keinen Ausweg mehr siehst, dann rufe mich zu Hilfe! Ich will dich retten, und du sollst mich preisen.» Psalm 50,15; HfA

Als Siebenjährige machte unsere Tochter, die Jule, eine besondere Erfahrung. Damals erlebte sie zum ersten Mal bewusst, wie Gott Gebete erhört. Auf dem Spielplatz stand Jule alleine oben auf einem Podest, unter ihr der Sandkasten. Das kleine Mädchen überlegte: «Springe ich jetzt oder springe ich nicht?» Jule traute sich nicht. Da überlegte sie: «Vielleicht hilft es, wenn ich mal dafür bete?» Sie setzte sich hin, faltete die Hände und sagte: «Bitte, Herr Jesus, mach, dass ich mich zu springen traue. Amen!» Daraufhin öffnete sie die Augen, stand auf – und sprang! Kurz darauf rannte mir Jule freudestrahlend in die Arme und rief, dass alle es hörten: «Papi, Papi, Jesus hat mein Gebet erhört!»

Gottes Grösse wird gerade in solchen scheinbaren Nebensächlichkeiten deutlich. Gott, dem Schöpfer des Weltalls, ist es nicht zu viel, sich um die kleinen Wünsche eines siebenjährigen Mädchens zu kümmern. Wie viel mehr können wir ihm unsere grundlegenden Bedürfnisse anvertrauen: Familie, Gesundheit, Beruf, Gemeinde, Mission und die Zukunft unseres ganzen Landes. Gott will helfen! Er möchte auf unser Bitten antworten, das macht Psalm 50,15 deutlich. Gott ist wirklich da für uns, jederzeit zum Gespräch bereit. Darum nennen manche Psalm 50,15 auch bildhaft die «Telefonnummer Gottes» – eine, die es sich zu merken lohnt. Auch im hypermodernen Deutschland bietet kein Handy-Service weit und breit eine kostenlose Standleitung, noch dazu eine, bei der einem wirklich geholfen wird! Das gibt es nur bei Psalm 50,15. Wie grossartig und einzigartig ist seine Zusage! Da kann es schon verwundern, wie selten wir uns bei Gott melden. mehr...

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