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Missionsfest der DMG mit 1300 Gästen

(29. September 2008/tv./dmg.)- „Jesus ist einzigartig!“ Diese Botschaft zog sich als roter Faden durchs gesamte Programm des Herbstmissionsfestes der Deutschen Missionsgemeinschaft (DMG). Rund 1.300 Besucher nahmen in der DMG-Heimatzentrale, dem Buchenauerhof bei Sinsheim, an der Feier teil.

Der Leiter des Albrecht-Bengel-Studienhauses, Pfarrer Dr. Rolf Hille (Tübingen), bezeichnete in seiner Predigt das Kommen von Jesus in die Welt als „Sternstunde für die Menschheit: Mit Christus kommen Himmel und Erde wieder zusammen. Das verändert alles, für alle Menschen weltweit!“ In Jesus komme Gott selbst auf die Erde und macht sich für uns Menschen begreifbar – als kleines Baby in der Krippe von Bethlehem. Das sei nicht zu übertreffen, so der renommierte evangelische Theologe. Weil Gott Mensch unter Menschen geworden ist, können wir Christen mit Freude sagen: „Wir kennen Gott!“ Das mache Jesus einzigartig gegenüber allen anderen Religionsstiftern.

In den Religionen versuchten die Menschen mit viel Einsatz sich selbst zu erlösen; während das Evangelium ganz vom erlösenden Handeln Gottes ausgeht. Gott selbst komme zu Verzweifelten, Hoffnungslosen und Verlassenen in der Person von Jesus Christus, das sei einmalig. „Wir Menschen müssen uns nicht wie Baron Münchhausen am eigenen Schopf aus der Grube ziehen.“ Heute konkurrierten viele Wahrheiten miteinander. Das Einzigartige an Jesus bleibe, dass er „die Wahrheit in Person“ ist.

Missionsleiter Dr. Detlef Blöcher erklärte, dass viele Weltanschauungen Glück versprächen, doch nur einer ewiges Leben schenke: Jesus Christus. Alle menschlichen Wege seien begrenzt und endeten irgendwo auf der Erde. Doch „Jesus ist der einzige Weg zu Gott“, zitierte Blöcher aus dem Johannes-Evangelium. Jesus sprenge menschliche Ohnmacht, Fesseln und Grenzen.

Diese Kraft zeige sich eindrucksvoll an verfolgten Christen im Orient. Blöcher schilderte das Martyrium der arabischen Frau Fatima-al-Mutairi, die kürzlich um ihres Glaubens an Jesus willen ermordet wurde. Sie hat ein eindrucksvolles Abschiedsgedicht im Internet hinterlassen, in dem sie bezeugt: „Dies sind meine letzten Worte. Ich bete zum Herrn der Welten, Jesus dem Messias. Ganz gewiss, bis in den Tod, werde ich Jesus nachfolgen.“ Auf diese Hoffnung baue auch Masab Yousef, ein ehemaliger Muslim: „Es gibt nur einen Weg zum Paradies, der Weg von Jesus, der sich selbst am Kreuz für uns hingegeben hat.“ Aufgrund seines Bekenntnisses musste er inzwischen aus seiner Heimat im Mittleren Osten fliehen. In diesem Zusammenhang erinnerte Blöcher an die anhaltende Verfolgung von Christen in Indien. Die Welle der Gewalt seitens radikaler Hindus in Orissa, bei der 50.000 Christen vertrieben und viele Kirchen verwüstet worden sind, greife auch auf andere Landesteile über. Der Missionsleiter forderte die Teilnehmer des Herbstmissionsfestes zum Gebet und zur Unterstützung für verfolgte Christen auf.

Das Besondere an Jesus betonten auch mehr als 30 Missionare der DMG, die sich und ihre Projekte dem Publikum vorstellten. In farbenfrohen Gewändern ihrer Einsatzländer bildeten sie einen bunten Strauss an Aussagen, was Jesus ihnen persönlich bedeutet: „Jesus ist einzigartig, weil er das geknickte Rohr nicht zerbricht“ (Hartmut und Gunda Laubert, Frankreich). „… weil er Schuld vergibt“ (Fritz und Lydia Radlingmayr, Österreich). „… weil er die Welt zu uns schickt, damit wir sie erreichen können“ (Walter und Esther Reuter, Deutschland). „… weil es bei ihm keine hoffnungslosen Fälle gibt“ und „weil er sogar unsere Schwächen gebraucht, um sein Reich zu bauen“ (zwei Missionare in Ostasien). „… weil Jesus uns hilft, Brücken zu schlagen zwischen Christen und Muslimen“ (ein Mitarbeiter in der Arabischen Welt). „… weil wir Jesus in allem vertrauen können“ (Harald Kunkel, Russland). „… weil er durch seine Auferstehung den Grundstein für eine völlig neue Welt gelegt hat“ (eine Missionarin in Indien).





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