Mubarak: Entführter israelischer Soldat erhielt Brief
(30. Oktober 2008/inn.) – Seit zweieinhalb Jahren ist der heute 22jährige Gilad Schalit als Geisel in der Haft palästinensischer Terroristen. Über den ägyptischen Präsidenten Mubarak wurde ein Schreiben seiner Eltern an ihn weitergeleitet.
Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak sieht keine Gefahr für den entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit. Das sagte er im Gespräch mit der israelischen Tageszeitung "Jediot Aharonot". "Die Palästinenser sind nicht dumm. Sie wissen genau, dass Israel keinen einzigen Gefangenen freilässt, sollte dem entführten Soldaten irgendwas zustossen", sagte Mubarak.
Er glaube nicht, so Mubarak, dass Gilad Schalit schlecht behandelt oder ihm etwas zugefügt werde. Hosni Mubarak sagte: Er sollte unter keinen Umständen verletzt werden."
Laut "Jediot Aharonot" hat Schalit den Brief von seiner Familie kürzlich erhalten. Die Eltern des jungen Mannes hatten den Brief dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy gegeben, der es seinerseits an den syrischen Präsidenten Baschar Assad während seines Damaskus-Besuches übergab. Assad übermittelte den Brief schliesslich der Hamas, die versprach ihn an Schalit weiterzureichen. "Gilad geht es gut. Er hat gerade den Brief erhalten und wird darauf antworten", so Mubarak.
Gilad Schalit wurde am 25. Juni 2006 von bewaffneten Palästinensern in den Gazastreifen verschleppt.
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