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Jeder zehnte Christ diskriminiert

(14. November 2008/bq.) - Zum Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen am kommenden Sonntag informiert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte.

Von den weltweit rund 2,2 Milliarden Christen leiden ca. 230 Millionen - also etwa jeder zehnte Christ - wegen ihres Glaubens unter Diskriminierungen, schwerwiegenden Benachteiligungen und zum Teil heftigen Anfeindungen bis hin zu Verfolgung.

Informationen dazu liefert das neue Jahrbuch zur Christenverfolgung, das jetzt für den weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen am gestrigen Sonntag vorgestellt worden ist. Herausgeber sind die Deutsche Evangelischen Allianz und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Das Taschenbuch "Märtyrer 2008" ist als Dokumentation der evangelischen Nachrichtenagentur idea erschienen und über den Buchhandel oder die Herausgeber erhältlich.

Im vergangenen Jahr ist die Lage der meisten betroffenen Christen gleichbleibend angespannt geblieben oder hat sich sogar noch weiter verschlechtert. Vor allem im Irak hat sich die schon im Vorjahr dramatische Situation noch weiter zugespitzt. Mehr als drei Viertel der christlichen Iraker haben wegen gezielter Einschüchterungen, Übergriffen und Entführungen ihre Heimat verlassen.

Auch in Indien und Pakistan ist die Zahl der Drohungen und Gewalttaten durch nichtstaatliche Extremisten weiter gestiegen. Die IGFM beobachtet darüber hinaus einen sich verstärkenden Trend zur Unterdrückung von Mission und Religionswechsel.



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