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Terrorchef der Hamas kündigt dritte Intifada an

(17. November 2008/fa) – Der erneuerte Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen nimmt immer bedrohlichere Ausmasse an. Die Hamas rüstet massiv auf und wird darin von Iran und Syrien unterstützt. Der wichtigste Berater von Hamas-Chef Hanije kündigt den Beginn „der dritten Intifada“ an.

Durch die verbesserte Reichweite der Hamas-Rakten ist der Beschuss eine immer grössere Bedrohung für Isarel. Von den 13 Raketen, die palästinensische Terroristen jetzt wieder aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf Israel abfeuerten, schlugen fünf in der Küstenstadt Ashkelon ein. Drei detonierten im Stadtgebiet.

Acht Raketen explodierten in der Stadt Sderot. Eine 80-jährige Frau wurde von Splittern verletzt, sieben Menschen erlitten einen Schock und mussten behandelt werden. Die Bewohner von Sderot leben seit langem in Angst und Schrecken, weil fast täglich Raketen aus dem Gazastreifen in der Stadt einschlagen.

Die Hamas hat den Raktetenterror gegen Israel in den vergangenen Jahren beständig ausgeweitet. Allein in diesem Jahr feuerte die palästinensische Hamas 1151 Raketen und 1239 Mörsergranaten auf israelische Städte und Dörfer. Dieser Beschuss hat weniger tödliche Folgen als die Selbstmordattentate, aber er hat gravierende Auswirkungen auf das alltägliche Leben in den betroffenen Gebieten. Die Menschen leben in ständiger Angst und Unsicherheit. Viele Kinder entwickeln durch die ständigen Ängste seelische Störungen.

Seit 2007 rüstet die Hamas extrem auf. Sie baut ihr Tunnelsystem zum Schmuggel von Waffen aus, intensiviert die eigene Herstellung von Waffen und verstärkt ihren militärisch-terroristischen Arm, die Quassam-Brigaden, die sich ganz auf terroristische Angriffe auf Israel konzentrieren. Die Hamas wird hauptsächlich von Iran finanziert, Syrien und Iran bilden Terroristen der Hamas aus.

Der Schmuggel von Waffen aus dem Sinaigebiet in den Gaza-Streifen, darunter auch panzerbrechende Systeme, wird von Ägypten nicht unterbunden.

Ahmed Yousef rühmt sich der Zustimmung zu den Erfolgen der Hamas, die er aus der ganzen Welt erhalte – auch von Emissären der Europäischen Union habe er anerkennende Telefonanrufe erhalten.

In Interviews gab er bekannt, dass er wieder eine Aktion in Vorbereitung sei wie die öffentlichkeitswirksame Stürmung und Durchbrechung der Grenze nach Ägypten. Diesmal schwebt ihm ein Angriff auf die israelische Grenze vor. „Wir werden eine halbe Million Menschen dahin senden, hauptsächlich Frauen und Kinder. Dann werden wir sehen, wie Israel reagiert“.

Ahmed Yousef sagte, er habe bereits internationale Beobachter dazu eingeladen und er freue sich über Zusagen. Dieser Angriff, sagte Yousef einem Interviewer, „das wird der Beginn der dritten Intifada. Wenn die Israelis unser Blut wollen, dann bin ich gerne bereit meine Kinder zu opfern“, erklärte Ahmed Yousef.



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