Juden und Israelis weltweit im Visier der Terroristen
(28.11.2008/fa.) – Im Visier der Terroristen, die für die verheerenden Anschläge in Indien die Verantwortung tragen, sind offensichtlich vor allem Juden und Israelis.
Ein Sicherheitsbeamter des israelischen Konsulats in Bombay sagte: „Israelis und Juden sind, wo immer sie sich aufhalten, in Gefahr“.
Die Angriffe islamischer Terroristen auf Hotel, Bahnhof und ein jüdisches Zentrum in Bombay stehen damit ganz in der Tradition der Terroranschläge der vergangenen Jahre. Der fanatische Antisemitismus zeigt sich darin, dass keine Unterscheidung getroffen wird zwischen Zivilisten und Militärs und zwischen Juden und Israelis.
Bei der Entführung des Kreuzfahrtschiffes Achille Lauro im Oktober 1985 selektionierten die palästinensischen Terroristen die Passagiere nach dem Kriterium „jüdisch“ und „nicht jüdisch“. Den 69jährigen querschnittsgelähmten Leon Klinghoffer ermordeten die Attentäter und warfen ihn mitsamt seinem Rollstuhl über Bord.
Auch der Anschlag auf die israelische Botschaft in Buenos Aires im Jahr 1992, bei dem 22 Menschen ermordet wurden, die Anschläge auf Synagogen in der Türkei zeigen, dass hinter den Taten der islamischen Terroristen ein unbedingter Vernichtungswillen steht, ein fanatischer Antisemitismus. Das Ziel dieser Terroristen ist nicht politisch zu definieren. Sie streben den globalen Holocaust an.
Das Bedrohliche dieses Terrorismus ist, dass es sich bei den Tätern nicht nur um Terroristen handelt, die im Untergrund agieren. Es sind auch Regierungen, die in diesem Sinne terroristisch handeln. Das Massaker, das im Juli 1994 in dem jüdischen Kulturzentrum in Buenos Aires stattfand, geschah auf direkte Anordnung des damaligen iranischen Präsidenten Rafsandschani.
Der argentinischen Justiz war es gelungen dies nachzuweisen und erwirkte einen Haftbefehl gegen Rafsandschani. Bei dem Anschlag starben 85 Menschen, 300 wurden verletzt.
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