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Ulfkotte verlässt islamkritische Bewegung
(02. Dezember 2008/idea/fa.) – Unter Protest ist der Publizist Udo Ulfkotte aus der von ihm gegründeten islamkritischen „Bürgerbewegung Pax Europa“ ausgetreten.
Ulfkotte begründete seinen Austritt am 2. Dezember in einer öffentlichen Erklärung damit, dass sich die Organisation zu einer „Plattform für rechtsradikale Radau-Brüder“ entwickelt habe. Er halte den Verein für „brandgefährlich“. Anlass für seinen Austritt seien vom Pax-Europa-Vorstand veröffentlichte Zeichnungen, die Muslime etwa mit Schweinekopf oder beim Trinken von Blut darstellten. Diese volksverhetzenden und rassistischen „Karikaturen“ seien im Namen der Bürgerbewegung über das Internet zum Verkauf angeboten worden. Er habe keine Kenntnis von der Veröffentlichung der Zeichnungen gehabt, so Ulfkotte. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung habe er auch keine Vorstands- und Entscheidungskompetenz bei „Pax Europa“ innegehabt, sondern lediglich ein repräsentatives Ehrenamt als Präsident.
Der Publizist unterstützt nach eigenen Angaben die Staatsanwaltschaften, die gegen den Vereinsvorstand wegen Volksverhetzung ermitteln. Er hatte auf der Mitgliederversammlung der Organisation am 30. November in Würzburg eine Verurteilung der Zeichnungen gefordert, da sie Muslime provozierten und das Anliegen einer sachlichen Islamkritik diskreditierten.
Ulfkotte verlangte ausserdem den Rücktritt des Vorstands. Die Mehrheit der 120 anwesenden Vereinsmitglieder lehnte dies jedoch ab. Daraufhin erklärte Ulfkotte seinen sofortigen Austritt: „Ich kann und will keiner Plattform angehören, die den Weg der Volksverhetzung billigt.“ Der 48-Jährige, der den Verein im Dezember 2006 gegründet hatte, ist Autor des aktuellen Buches „SOS Abendland“. Darin vertritt er die Ansicht, dass eine „schleichende Islamisierung Europas“ im Gange sei. Ulfkotte sammelte dazu eine Fülle an Informationen, die in den Massenmedien kaum Beachtung finden, seine These aber in erdrückendem Masse stützen.
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