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Peres: Bewegende Worte der Trauer und Anklage

(03. Dezember 2008/fa.) – Israels Präsident Shimon Peres hat am Dienstag in Kfar Chabad bei der Beerdigung von Opfern des Terroranschlags auf das Chabad-Haus in Mumbai in bewegenden Worten der von islamischen Terroristen ermordeten Menschen gedacht. Dabei nahm er auch Bezug auf den Sohn des Rabbiners Gavriel Holtzberg und seiner Frau Rivka, den zweijährigen Moishe, der jetzt Vollwaise ist.

Shimon Peres zog in seiner Ansprache eine Verbindung von den schrecklichen Ereignissen in Mumbay zum Handeln der Staatengemeinschaft gegen den Terror. Bei dem Anschlag waren auch mehrere israelische Bürger ermordet worden. Der zweijährige Moishe (Mose), Sohn des ermordeten Rabbiners und seiner Frau, wrid jetzt ohne seine Eltern aufwachsen müssen. Präsident Shimon Peres ging in seiner Rede auf die Fragen des Kindes und die Verantwortung der Staatengemeinschaft ein.

Israels Präsident sagte: „Seit einigen Tagen bereits muss die ganze Welt auf die Fragen eines kleinen Kindes, Moishe, antworten, das fragt: ‚Wo ist meine Mutter?’. Wir alle müssen klar auf diese Frage antworten können, warum die Mutter des kleinen Moishe ermordet worden ist. Die Welt wird keine Ruhe haben und keine Welt der Ruhe und des Friedens, keine Welt der Gläubigen, keine Welt anständiger Menschen sein können, bis wir eine klare Antwort auf die Frage Moishes geben können.“

Shimon Peres forderte, man müsse den Terror "an seiner Wurzel" bekämpfen, "ohne Zögern und ohne Ausflüchte". Er ging auch auf den Iran ein, der unbehelligt von der freien Welt nach der Atombombe strebt und beständig erklärt, Israel zerstören zu wollen. Israels Präsident sagte: "Ich verstehe nicht, wie es möglich ist, einen Staat wie den Iran zu akzeptieren, der ein Nest und einen Nährboden für den Terror darstellt und zur Zerstörung Israels, einem Mitglied der internationalen Gemeinschaft und der Vereinten Nationen, aufruft. Wenn die Welt nicht wie ein Mann mit einer starken, bedeutungsvollen Haltung auftreten kann, und wenn die Welt nicht einen Krieg der Boykotte gegen alle Orte, wo Geld ist zur Terrorfinanzierung, kämpfen wird, dann werden der Frieden und die Ruhe der Welt in Gefahr sein. Der Terror stellt eine Epidemie dar, die aufhören muss und die wir ausrotten müssen."

In der Ansprache erinntert Shimon Peres auch daran, dass der Terror, der sich in Iran und andernorts entfalten kann, nicht nur für Israel ein Problem ist: "Der Terror ist nicht nur ein Problem für das jüdische Volk oder für den Staat Israel; er ist ein Problem und eine Gefahr für die ganze Welt. Von hier muss ein klarer Aufruf zum Stopp dieses Wahnsinns ausgehen, zum Stopp des Terrors und zu einer klaren Antwort an Moishe. Die Antwort an Moishe muss von der ganzen Welt gegeben werden, da wir andernfalls nicht in einer Welt von Frieden und Sicherheit werden leben können. Die Welt muss darauf antworten, warum eine wundervolle Frau wie Rivky ermordet wurde, warum ein heiliger Mann wie Gavriel ermordet wurde und warum Moishe als Waisenkind zurückbleibt.“



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