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Namenlose Krieger

(16. Dezember 2008/tl.) - Kriegführung wird immer mehr von hochtechnologischen Entwicklungen geprägt. Es ist eine Frage der Zeit, bis Kampfroboter im Einsatz sind.

Im unwegsamen Gelände im afghanisch-pakistanischen Grenzland führt die US-Armee einen Hightech-Krieg. Mit ferngesteuerten Waffen und unbemannten Aufklärungsflugzeugen versuchen die Amerikaner zu erreichen, was ihnen seit Jahren trotz intensivster Bemühungen nicht gelingt und woran vor ihnen schon die Russen scheiterten: Sie wollen die Taliban endgültig besiegen und verhindern, dass die abgelegenen Bergregionen Rückzugsort von Terroristen sind.

Ihre wichtigste Waffe in diesem Krieg sind propellergetriebene UAVs (Unmanned Air Vehicle), die so genannten Drohnen. Dabei handelt es sich um computerisierte, unbemannte Flugobjekte von erstaunlicher Leistungsfähigkeit. Bestückt mit GPS, einem hochauflösenden Kamerasystem und kleinen Raketen sondieren sie das einsame afghanisch-pakistanische Grenzlandgebiet und greifen potentielle Gegner an.

Die Miniaturisierung der fliegenden Waffen und ihre Computerisierung ist der alles dominierende technologische Trend. Die Entscheidungsfindung verlagert sich dabei teilweise vom Soldaten zur computerisierten Waffe selbst, die zunehmend autonom wird. Dank der Nanotechnologie sind der Miniaturisierung kaum Grenzen gesetzt. Der Einsatz von ganzen Schwärmen winzigster
Kampfroboter, die sowohl zur Aufklärung wie zum Kampf dienen, ist keine Science-Fiction-Vorstellung mehr.

Lesen Sie den ganzen Artikel in factum 9/2008.

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