Kontakt   Newsletter   Impressum
   

    factum online RSS
  Infos zum RSS-Feed

Beten für Opel

(23. Dezember 2008/idea) – Mitarbeiter des durch die Finanzkrise ins Straucheln geratenen Automobilherstellers Opel haben am Stammsitz in Rüsselsheim für eine gute Zukunft des Mutterkonzerns General Motors (GM) gebetet.

Das Gebetstreffen in der Josua-Gemeinde in Rüsselsheim war von der überkonfessionellen Initiative „Gemeinsam für Rhein-Main“ organisiert worden. Sie wird von den Evangelischen Allianzen der Region getragen.

Unter den 26 Teilnehmern seien auch einige Pastoren aus der Region gewesen sowie Christen, die bei anderen deutschen Automobilherstellen tätig sind, teilte der Gebetsleiter der Frankfurter Evangelischen Allianz, Pastor Bernd Oettinghaus, idea mit.

Die Beter hätten ihr Treffen als „Schritt der Hoffnung“ verstanden. Als Opel vor einigen Jahren schon einmal in einer Krise steckte, habe man sich ebenfalls mit Beschäftigten zum Beten getroffen. Anschliessend habe es in Rüsselsheim einen Aufschwung gegeben.

Bei dem aktuellen Treffen hätten die Christen zunächst Busse dafür getan, dass auch sie in den letzten Wochen eine zu negative Haltung gegenüber der Firmen- und Werkleitung und teilweise sogar Hass auf GM entwickelt hätten. Neben der Bitte um eine von Ehrlichkeit und Gerechtigkeit geprägte Firmenethik wurde dafür gebetet, dass neues Vertrauen zwischen Management und Beschäftigten entstehen kann.

Gebetet wurde für die gesamte Autobranche, aber auch konkret für das Werk in Rüsselsheim. An dem Gebetsabend hätten sich bei Opel tätige Christen zu weiterem Gebet für ihre Firma verabredet. Opel beschäftigt über 25.000 Mitarbeiter an fünf Standorten.



zurück

Das aktuelle Heft:
factum 3/2012


factum 3/2012
factum-Abo
efactum-App
Mithelfen und fördern!
ethos – suchen, finden, leben