Das Elend der modernen Gemeinde
(11. November 2006/factum) - Die Pathologisierung des Leidens: Warum Aussenseiter, Behinderte und Erfolglose kaum noch in christliche Gemeinschaften integriert werden.
Manfred Macher
«Wenn sich heute ein Mensch krank fühlt, so sucht er meist nach einer medizinischen Erklärung seines Zustandes. Er verbindet sein Leiden mit einer Krankheitsvorstellung. Das war nicht immer so.» So beginnt Daniel Hell seinen Artikel mit der Überschrift «Wer bestimmt, was krank ist?» (in: Psychologie heute; 4/2006, S. 64 ff.).
Treffend beschreibt er den Wandel im Verständnis unserer Gesellschaft, was Leiden ist: Es wird immer deutlicher und einseitiger mit Krankheit verbunden, ja gleichgesetzt. Und diese Verbindung praktiziert neuerdings auch die Kirche mit fatalen Folgen v. a. im christlich-freikirchlichen Raum. Darum will ich in diesem Artikel die Grundthesen von Professor Hell von der Medizin/Psychiatrie auf eben diesen Raum übertragen.
(c) IGW Periodical 2/2006
Lesen Sie den ganzen Essay von Manfred Macher in FACTUM 8/2006.
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