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In der Geschwindigkeitsfalle

Das Leben der Menschen beschleunigt sich in dramatischer Weise, die digitale Revolution wird zum Treibsatz der Geschichte. Die Demokratie gerät in Gefahr.

Thomas Lachenmaier

Als der amerikanische Autor James Gleick 1999 in seinem Buch «The Acceleration of Just About Everything» schrieb, alle Lebensbereiche des Menschen unterlägen einer zunehmenden Beschleunigung, da war er damit als einer der ersten Wissenschaftsjournalisten einem der wesentlichen Merkmale unserer Zeit auf der Spur. Inzwischen ist die Empfindung, alles gehe immer schneller, das Gefühl von Zeitdruck und Zeitnot, allgegenwärtig. Eine rastlose Veränderungsdynamik hat sämtliche Lebensbereiche, Arbeit und Freizeit, Konsum und Kommunikation erfasst.

Mit der Industriellen Revolution fing es an. Diese gewaltige Umwälzung im 19. Jahrhundert führte zu einer Beschleunigung gesellschaftlicher Prozesse, nicht nur der wirtschaftlichen, sondern auch der politischen und kulturellen. Mit jedem neuen Informationsmedium hat diese Entwicklung zusätzlich an Fahrt gewonnen.

Aber erst die digitale Revolution, die um 1990 begann und noch anhält, hat das Tempo technischer, ökonomisch-sozialer, kultureller und politischer Prozesse geradezu explosionsartig beschleunigt.

Die Digitalisierung der Welt beschleunigt den Austausch von Information. Die Halbwertszeit des Wissens, von Softwareprogrammen, von Moden und Musikstilen nimmt immer mehr ab. Nach wenigen Jahren ist ein Computer altes Eisen, ein Handy schon nach einem Jahr. In der gleichen Zeiteinheit wird immer mehr produziert, transportiert und konsumiert. Motor dieser Beschleunigung ist unter anderem die Wettbewerbslogik unseres Wirtschaftens, das Leben des Menschen in der Konkurrenz mit anderen. Der Unternehmer, der schneller ist, macht das Geschäft. Selten hat jemand eine gesellschaftliche Bewegkraft knapper und präziser formuliert als Benjamin Frank-lin mit den drei Worten «Time is Money».

Mit der Geschwindigkeit von Produktion, Kommunikation und technischem Fortschritt beschleunigt sich auch das Lebenstempo der Menschen. Biografische Beständigkeit im Sinne einer für die kommenden Jahre absehbaren Konstanz gehört immer weniger zum Lebensgefühl der Jungen. Auch ältere Menschen spüren diese Verunsicherung. Die Entwicklung innerhalb von Gesellschaften – man denke etwa an China – läuft heute in atemberaubender Schnelligkeit ab. Ganze Entwicklungsschritte werden übergangen. Wer bei dem Tempo mitkommt, kommt mit. Wer nicht mitkommt, bleibt am Rande zurück.

Auch globale ökonomische Entwicklungen, zwischenstaatliche Prozesse und internationale Konflikte verlaufen heute um ein Vielfaches schneller als in früheren Zeiten. Und: Das Tempo beschleunigt sich weiter.

Aber was bedeutet das eigentlich, wenn sich soziale Prozesse, technische Entwicklungen, politische Entwicklungen, das Leben der Menschen, beschleunigt? Das bedeutet, dass sich der geschichtliche Prozess als solcher beschleunigt. Die Geschichte der Menschheit verläuft heute, als werde sie von einem mächtigen Motor angetrieben. In dieser Entwicklung erkennen Christen eine besondere Brisanz. Bereits im ersten Satz der Heiligen Schrift, «Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde», offenbart sich Gott als der Herr über Raum («die Himmel und die Erde») und Zeit («Im Anfang»). Damit ist Geschichte für Christen immer zugleich Heils­geschichte. Die Beschleunigung (heils-)geschichtlichen Geschehens ­verweist auf die Notwendigkeit, sich um biblisch fundierte Weisheit zu bemühen.

Die allgemeine Beschleunigung steht in einem engen Zusammenhang mit der zunehmenden Fülle an Informationen, über die der Mensch verfügt und mit deren Übertragungsgeschwindigkeit. «Der Einzelne muss nicht nur immer mehr Informationen bewältigen, er muss sie auch immer schneller aufnehmen und bearbeiten, und es bleibt ihm immer weniger Zeit für die gedankliche Auseinandersetzung damit», schreibt Prof. Dr. Miriam Meckel, Direktorin am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen in ihrem Buch «Das Glück der Unerreichbarkeit». Der Mensch reagiere oberflächlicher, um mit der Informationsmenge überhaupt noch zu Rande zu kommen. Ohne diese Zeit zum Nachdenken aber, so der Basler Autor Johannes Czwalina, «werden wir nichts Vernünftiges, nichts Innovatives zustande bringen». Die Beanspruchung und Belastung des einzelnen Menschen nehme zu, schreibt Medienwissenschaftlerin Meckel, die Ruhe- und Erholungszeiten verringerten sich. So entstehe ein Krankheitsbild des modernen, vernetzten und mobilen Menschen, das sie als «informationelles Sysiphos-Syndrom» bezeichnet.

Viele Menschen erleben diese Beschleunigung aller Lebensbereiche als Druck, als Stress. Die Zeit wird wie ein Rohstoff, ein teurer, behandelt. In den entwickelten Gesellschaften geraten die Menschen unter einen permanenten Zeitdruck und versuchen darauf zu reagieren: Indem sie in derselben Zeiteinheit mehr arbeiten, weniger Pausen machen, länger arbeiten, auch die Freizeit unter dem Diktat der Effizienz beschleunigen.

Der Druck dieser Arbeitsverdichtung wird auch dadurch erhöht, dass man versucht, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Multitasking lautet das Zauberwort: Neben dem Telefonieren werden E-Mails beantwortet, das Abendbrot gerichtet, im Hintergrund läuft der Fernseher. Man muss schliesslich informiert sein. Diese Beschleunigungsdynamik in Beruf und Freizeit erodiert die emotionalen Werte der Familie, glaubt der ­Soziologe Prof. Hartmut Rosa von der Universität Jena. Jeder Tag sei anders, das zerstöre die gemeinsamen Familien­zeiten.

Das Leben im medialen Überfluss birgt die Gefahr, die Bedeutung des Lebens, auch des eigenen, zu banalisieren. Wenn subjektiv der Druck empfunden wird, alles wissen und verstehen und auch noch zu allem eine Meinung haben zu müssen, erscheint ein Leben in einem sinnvollen Zusammenhang schwierig. Eine Banalisierung des Alltags wird gefördert und ebenso eine relativistische Weltsicht, nach dem Motto: «Irgendwie hat jeder recht, die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.»

Damit begünstigen die Informationsüberflutung und die Überlastung des Menschen durch Zeitdruck esoterische religiöse Überzeugungen und fernöstliche Heilslehren. Mit der Leugnung einer absoluten Wahrheit verbauen die neuen religiösen Strömungen auch die Möglichkeit zu deren Erkenntnis. Dem durch die Fülle des Wissens Verwirrten  erscheint die Vorstellung, alles sei relativ, als willkommene Entlastung.

Der Philosoph Paul Virilio bezeichnet das Regime der Geschwindigkeit als «Dromokratie», als eine diktatorische Herrschaftsform. In ihr herrsche der «rasende Stillstand». Unter dem Regime des Zeit-ist-Geld wird die Zeitraffgier zur alles beherrschenden Maxime, gerade so, als könne man das Leben durch rationelle Massnahmen der Zeiteinsparung verlängern. Aber man kann gesparte Zeit nicht an die Lebenszeit anhängen – die Lebensspanne nicht einmal «um eine Elle» verlängern, wie es in der Bibel heisst. Man kann sie allenfalls anders nutzen.

Der Drang der Menschen, in derselben Zeit immer mehr machen zu wollen, ist zum einen die nahe liegende Reaktion auf äusseren Druck, vor allem am Arbeitsplatz. Aber es hat auch eine geis-tige Dimension, wenn Menschen sich derart intensiv darum bemühen, ihre Zeit auszunutzen, viele Erledigungen und Erlebniswerte in eine gegebene Zeitspanne zu packen. Darauf weist der Soziologe Hartmut Rosa hin.

Er sieht in der Beschleunigung die Antwort des modernen Menschen «auf das Problem des Todes, die Antwort auf das Problem der menschlichen Endlichkeit». In der überwiegend säkularisierten Welt werde der Schwerpunkt menschlichen Planens und Trachtens ganz auf das Diesseitige gelegt. «Für die moderne Gesellschaft ist ein gutes Leben eines, das reich an Erfahrungen und an Erlebnissen ist, ein Leben, das die Welt ausschöpft, viele Weltmöglichkeiten realisiert.»

Der Mensch versucht also, so argumentiert Hartmut Rosa, so viel Leben wie möglich in das eine Leben zu packen, «das Pensum von zwei Leben in einer Lebensspanne unterzubringen». Aber egal, wie hart der Mensch arbeitet: Als dergestalt diesseits Getriebener fühle er sich immer als Schuldiger, schreibt Rosa. Der Mensch glaubt, nicht alles getan zu haben, was er könnte: «Selbst wenn Sie sich genug um die Fitness oder die Rente gekümmert haben, dann sollten Sie sich vielleicht mal um Ihren Handy-Tarif Gedanken machen, ... um die Software oder die Hardware, um die Kleidung, um die Pflege der Kinder oder der Eltern, um die Pflege des Beziehungsnetzwerks, um die Fremdsprachenkenntnisse, das E-Mailkonto läuft über, der Anrufbeantworter ist nicht abgehört.»

Der Soziologe Ulrich Beck hat dies einmal mit dem Gefühl beschrieben, auf einer Rolltreppe nach unten zu stehen und nach oben zu wollen. Wer sich nicht pausenlos abhetzt und anstrengt, fällt zurück, steigt ab. Hartmut Rosa spricht von einem «Lebensgefühl der rutschenden Abhänge». Das Leben im Gegenwärtigen, die Konzentration auf den Augenblick ist unter diesen Bedingungen schwierig. Wer aber immer das vermeintlich Dringliche im Blick hat, der verliert das Eigentliche.

Der Hirnforscher Professor Ernst Pöppel vom Institut für Medizinische Psychologie in München spricht von der «Gegenwartsverlorenheit» des modernen Menschen. Wer zwei oder drei Dinge zugleich erledigen will, verliert den Augenblick – und macht nichts von den drei Dingen richtig. Ernst Pöppel: «Unser Gehirn kann immer nur einen Bewusstseinsinhalt wahrnehmen. Multitasking ist daher gar nicht möglich.» Allenfalls könne man mehrere Dinge im Wechsel schnell hintereinander tun, diese seien dann aber nicht im Gehirn verankert. «Das ist nur eine äussere Effizienz», so der Hirnforscher.

Der Münchner Professor warnt denn auch davor, sich gedankenlos dem informationellen Overkill auszuliefern: «Wenn das menschliche Mass der Informationsverarbeitung nicht berücksichtigt wird, kann die Aufnahme von Informationen auch zur Verblödung führen», formulierte er flapsig im Gespräch mit der Tageszeitung «Die Welt». Das gilt vor allem für die Aufnahme von Informationen durch elektronische Medien. Das Gehirn gibt für das Gegenwartsbewusstsein einen Zeitrhythmus von drei Sekunden vor, so der Hirnforscher. Wenn Bilder schneller geschnitten werden, was heute üblich ist, werde im Gehirn «nur Erregung erzeugt, aber nichts gespeichert». Viele junge Leute setzen sich täglich und für längere Zeit einem Bombardement solch schnell geschnittener Bilder aus: Internet, Videos, Fernsehen.

Nicht alles unterliegt der Beschleunigung: Abläufe in der Natur, in astronomischen Zusammenhängen, die Geschwindigkeit der Vorgänge im Gehirn bleiben gleich. Da wundert es nicht, dass sich der Mensch mit einer solchen Lebensweise überfordert. Ein Leben zu führen, das der eigenen Seele gut tut,  wird heute mehr und mehr zu einer Lebenskunst. Es zwingt einen, sich der Überformung durch die mediale und virtuelle Wirklichkeit bewusst zu werden und bewusst damit umzugehen. Es mag im Alltag, gerade im Berufsleben, nicht einfach sein, auf Beschleunigung und Informationsflut sinnvoll zu reagieren. Dennoch: Der Einzelne kann handeln. Aber es ist eine Herausforderung. Buchautor Johannes Czwalina berichtet von einer Begegnung mit dem Zukunftsforscher Lars Thomsen. Auf die Frage, wie er denn mit dieser Informationsüberflutung zurechtkomme, sagte ihm dieser: «Ich schneide mir geradezu die Zeit heraus, die ich brauche, um meiner wichtigsten Aufgabe nachzugehen.»

Die Zeit für das wirklich Wichtige muss man sich heute regelrecht erkämpfen. In der Unruhe dieser Zeit fällt es nicht immer leicht, das wirklich Wichtige von dem weniger Wichtigen oder gänzlich Unwichtigen zu scheiden. Man sagt sicher nicht zu viel, wenn man formuliert, dass die Informationsüberflutung, der «information overload», von dem der amerikanische Zukunftsforscher Alvin Toffler schon 1970 sprach, den Menschen mit Unruhe und Unrast erfüllen.

Die Medienwissenschaftlerin Miriam Meckel spricht von einem «Kommunikationsgrundrauschen», das den Menschen bedrängt und ihn in eine andauernde Anspannung versetzt.

Gegenwart, die Spanne des Heimisch-Seins in der Zeit, wird ein immer kürzerer Zeitraum. Man kann Gegenwart als den Zeitraum definieren, in dem die Bedingungen des Handelns als stabil erlebt werden. Er liegt zwischen dem Gestern, wo alles anders war, und dem Morgen, wo alles anders sein wird.

Dieses Gestern und dieses Morgen rücken heute immer näher an den vertrauten Bereich der Gegenwart heran, schreibt der Soziologe Hartmut Rosa. Der Schweizer Philosoph Hermann Lübbe spricht von der «Gegenwartsschrumpfung». Kein Wunder, dass viele Menschen überfordert sind – und sich unfreiwillig ganz herausnehmen aus dem Mahlstrom der Schnelligkeit. Depressionserkrankungen nehmen im­mer mehr zu und diese Tatsache wird oft mit einer Überforderung in Zusammenhang gebracht. Menschen mit Depressionen, Angsterkrankungen und Menschen mit Burn-out-Syndrom erleben ihr Dasein häufig als quälendes Stillestehen der Zeit. Ihr Körper und ihre Seele verweigern sich dem Zwang zur Geschwindigkeit radikal. Professor Rosa spricht von den «Zwangsentschleunigten» der modernen Gesellschaften. ­Depression definiert Rosa in diesem Sinn als eine «dysfunktionale Reaktion auf die Beschleunigungszumutungen».

Diese Reaktionen auf die «Beschleunigungszumutungen» unserer Zeit sind gewissermassen die Kapitulation vor der Herausforderung, für sich selbst zu bestimmen, was einem persönlich wichtig ist. Gelingt dies angesichts der Fülle an Lebensoptionen, an Informationen und Bewertungen nicht, wird der Mensch zum rastlos Getriebenen. Auch im Getriebe der Zeit steht der Mensch vor der Aufgabe – in aller Freiheit, in aller Verantwortung – zur Besinnung zu kommen. Auf das Wesentliche.

Der Rabbiner Baruch Rabinowitz formuliert dieses Wesentliche in einem Artikel für die «Jüdische Allgemeine» so: «Das menschliche Leben ist eine Reise der Suche und Sehnsucht, ein Pilgerweg zu uns selbst, auf dem wir uns mit Gott und seiner Schöpfung verbinden.» Das ist der Kern eines gelingenden Lebens: sich mit dem Geistigen und dem Realen zu verbinden, als Geschöpf zu Gott zurückzufinden. Das kann nur in der Dimension der Gegenwart, die so bedrängt ist, gelingen. Der Augenblick der Wahrheit ist immer jetzt.

Die Beschleunigung sozialer und politischer Vorgänge hat gravierende politische Folgen. Schrittmacher der Entwicklung ist längst nicht mehr die Politik, sondern der technologische und wirtschaftliche Fortschritt. Gerade eine demokratische politische Willensbildung kommt mit diesem Tempo nicht mit. Das Abwägen von Argumenten, das Einigen auf einen Konsens braucht Zeit. Demokratische politische Prozesse sind unaufhebbar zeitaufwändig. Die zunehmende Beschleunigung kann zu einer Gefahr für die Demokratie werden, meint deshalb Professor Rosa.

Es ist schwer vorstellbar, dass sich politisch-historische Prozesse dauerhaft so beschleunigen, wie das heute der Fall ist. Aber noch weniger ist vorstellbar, wie diese tatsächliche Beschleunigung sich wieder entschleunigen könnte. Gewiss: Mitunter bremst sich diese selber aus. Weil alle schnell ans Ziel wollen, zieht sich der Anflug auf den Flughafen im Drehen von Warteschleifen in die Länge; die Eiligen stecken stundenlang im Stau.

Hartmut Rosa formuliert die Ratlosigkeit, die sich aus dieser gesellschaftlich-historischen Situation ergibt: «In einer solchen Lage ist es natürlich bedenklich, dass wir uns, wie der amerikanische Kulturwissenschaftler Frederic Jameson bemerkt hat, weit eher ein Ende der Welt in einer militärischen oder ökologischen Katastrophe vorstellen können als eine Alternative zu unserer liberal-kapitalistischen Gesellschaftsform» – mit ihrer stetig sich beschleunigenden Beschleunigung.

Kulturpsychologisch ist das eine gesellschaftliche Befindlichkeit, als rücke das Ende der Geschichte ins Blickfeld: Es kann nicht «ewig» immer schneller weitergehen, aber nichts ist in Sicht, was das Tempo reduzieren könnte. Allenfalls eine schwere globale Krise könnte diesen Effekt haben.

In dieser Situation ist die vertrauende Gelassenheit gefragt, die sich aus Gottes Wort speist. Das biblische «Fürchte dich nicht!», das sich so beständig in der Heiligen Schrift findet, hilft Christen, sich nicht in der Sorge um die Zukunft zu verzehren, sondern den gegenwärtigen Moment dankbar zu erleben und zu gestalten. Sie bekennen mit dem Psalmisten: «In deiner Hand steht meine Zeit» (Ps. 31,16).

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