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Kinder lernen töten

Kinder zwischen 7 und 15 Jahren werden in einem Sommercamp im Gazastreifen zu Soldaten getrimmt. Sie lernen, wie man mit Maschinengewehren und Pistolen umgeht und wie man Sprengsätze herstellt und entschärft. Der britische Nachrichtensender „Sky News“ berichtete über das illustre „Ferienlager“.

von Daniel Gerber, Livenet

“Einige dieser Rekruten sind Zwerge im Vergleich zu ihren Kalaschnikows. Aber sie lernen, wie man Überfälle durchführt“, berichtete „Sky News“. In einer Disziplin müssen die Kinder unter Stacheldraht durchrobben, während die Ausbildner mit scharfer Munition knapp über ihre Köpfe hinwegschiessen.

Die Kinder lernen auch, wer der Feind ist. Die Journalistin Emma Hurd war Zeugin einer solchen Lektion. Bewaffnet und in Tarnanzügen stürmten die Kinder einen weissen Subaru und zogen den Fahrer aus dem Auto, einen «jüdischen Siedler», dargestellt von einem verkleideten Palästinenser samt Kippa.

Wäre die Szene echt gewesen, hätte man den Siedler umgebracht. Hier wurden ganz offiziell Szenen trainiert, welche die Kinder in einem Kino nicht einmal anschauen dürften! Bei "Ende Feuer!" erhalten die Teilnehmer vom Camp-Kommandeur Urkunden, die ihre Erfolge bescheinigen. Organisiert wurde das Lager von einer Gruppe namens «Popular Resistance Committee».

Wir erinnern uns, wie Jassir Arafat seit Jahren verspricht, er gehe mit aller Kraft gegen Aufwiegelung und Terror vor. In Tat und Wahrheit aber will „sein“ Staatsfernsehen bereits den Kindern schmackhaft machen, später als Selbstmordbomber für Allah zu sterben, sei es mit Werbespots oder mit Lobliedern auf Wafa Idris, die sich als Teenagerin in die Luft sprengen liess. Arafats tödliche Saat geht auf.

Kinder in den Strudel kriegerischer Handlungen hineinzuziehen, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Dies ist die offizielle Meinung der Uno. Aber ausgerechnet in dem Konflikt, den die Vereinten Nationen am stärksten berücksichtigen, werden bereits Kinder, die noch keine zehn Jahre alt sind, „für die palästinensische Sache“ rekrutiert.

Über 25000 Mitarbeiter zählt die UNRWA (Uno-Organisation für palästinensische Flüchtlinge), deren Mandat in den Palästinensergebieten seit 1950 immer wieder verlängert wurde. Die UNRWA umfasst demnach ein Drittel aller Uno-Mitarbeiter überhaupt. Das heisst auch, dass ein Drittel aller Uno-Ressourcen in den palästinensischen Gebiete eingesetzt wird, das ist viel mehr als irgendwo sonst auf der Welt.

Jeder 140. Bewohner der palästinensischen Gebiete arbeitet für die Weltorganisation. Das Aufhetzen von Kindern kann ihnen also unmöglich entgangen sein. In einer «Uno-Hochburg» werden im Namen Allahs Kinder zum Krieg instruiert.

Die Hoffnung aufzugeben, wäre aber falsch. Es gibt auch das Beispiel jener ehemaliger Terroristen, die nun für Versöhnung kämpfen. Sie verweisen auf Bibelstellen, nach denen die jetzigen Konfliktparteien dereinst in Frieden zusammenleben und Gott dienen werden - so wie es der Prophet Jesaja prophezeit.

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