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Die Roboter kommen!

Die Robotertechnik wird langsam erwachsen. Jetzt kommt der erste Wachroboter.

Der Berliner Roboterhersteller Robowatch Technologies präsentiert einen neuen Wachroboter. “OFRO” wurde für den Einsatz in grossen Aussenarealen konzipiert und rollt auf Gliederketten herum. Das Gerät ist – noch – unbewaffnet.

Der Offroad-Roboter soll zum Schutz von Industrieanlagen, Grossbaustellen, Hafenanlagen, Lagerflächen und Militäranlagen eingesetzt werden.

OFRO ist mit einem schlag- und wetterfesten Gehäuse ausgestattet und mit zwei Elektromotoren ausgerüstet. Über seinen Kettenantrieb erreicht der Roboter eine Geschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde, überwindet so auch Unebenheiten im Gelände und ist deutlich wendiger als Reifenfahrzeuge.

Die Daten sind beeindruckend und jedem menschlichen Wachmann überlegen: Der Roboter soll bis zu zwölf Stunden schnurlos auf Streife gehen können. Er hält nach Herstellerangaben Temperaturschwankungen von minus 15 Grad bis 50 Grad Celsius stand. Über den 360 Grad drehbaren Sensorkopf mit integrierter Wärmebildkamera erkennt die Maschine Personen und Ereignisse bei Nacht und Nebel, Regen und Schnee – bis zu einer Entfernung von 100 Metern. Alle relevanten Daten zur Einschätzung der Gefahren- bzw. Alarmsituation werden direkt in eine Leitzentrale übermittelt. Der OFRO kostet in der Grundausstattung ca. 50000 Euro.

Generell ist die Robotertechnik im Westen auf dem Vormarsch. Nach einer Erhebung der UN-Wirtschaftskommission für Europa (UNECE) soll sich die Zahl der Serviceroboter bis im Jahr 2005 auf 25000 verdoppeln. Die Zahl der Roboter, die in privaten Haushalten Dienst tun, soll sich bis dahin sogar verzehnfachen; das Volumen dieses Marktes wird mit 2,3 Milliarden US-Dollar prognostiziert. (fa./rh.)

Quellen: Technology Review; UNECE; Robowatch

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